Darum!

Warum Wissensarbeiter twittern

Jochen Robes präsentiert u.a. eine Zusammenfassung seines 5.Wissenswert Blog Carnival, an dem auch ich mich beteiligt hatte. Natürlich bin ich jetzt stolz wie ein Pfau, weil das kleine wordle aus meinem Beitrag auch vorkommt. Aber noch besser ist die Erfahrung, wie Twitter, Blogs und Vernetzung im persönlichen und beruflichen Informations- und Wissensmanagement funktionieren.


Gefunden via textundblog von Markus Trapp "Zwei von zig Möglichkeiten Twitter zu nutzen". Ein schöner Beitrag in einem gut gemachten Blog.

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Posted 1 month ago

Test Bilder untereinander

Jetzt probiere ich einmal die Bilder-untereinander-Methode aus. Mit ((nogallery)) im Betreff.

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Posted 2 months ago

Test audio 2

  

Test 1 hat zu Beginn funktioniert, jetzt nicht mehr. Deshalb jetzt Test 2 in der Variante: via mailanhang  Datei mp3 an posterous geschickt.

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Posted 2 months ago

Test audio 1

Diese Datei war kurzfristig zu hören, inzwischen ist sie ein "error". Ich hatte sie in posterous "embedded".

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Posted 2 months ago

WWW als Sprachenschule

Untertitel: Wie ich gerade dem Thema „Immer diese Fremdsprachen“ von HoSi's Blog Karneval ausweiche. Genau wie beim letzten Karneval Mein Nachbar und das Internet. Bald werde ich den Spitznamen verdienen: Die-das-Thema-nicht-bringt! Apropos, was ist eigentlich geworden aus dem, der mit dem Wolf tanzte?

Das Internet hat uns sprachlich wunderbar zusammenrücken lassen. Das Sprachending habe ich früher allerdings ganz anders erlebt.
In der Schulzeit LehrerInnen, die selbst nie im Land ihres Unterrichtsfaches waren, Aussprache und Wortmelodie waren entsprechend, und genau so sprachen dann die Schüler. Wo konnte man Fremdsprachen hören? Auslandsreisen gab es kaum, nix mit einem Jahr in einer Familie in Neuseeland oder USA. Also vielleicht in Schlagern englisch, in der Oper italienisch, aber hat schon mal jemand einen italienischen Operntext verstanden? An dieser Stelle erwarte ich übrigens den vehementen Einspruch eines Teilnehmers von HoSi’s Blog-Karneval ☹

Vielleicht als Quelle noch die Gastarbeiter, Verwandte im Ausland, berufliche Wanderjahre. Mein Onkel wurde nach Spanien geschickt, ein Handelsberuf war zu erlernen, da war ein Praktikum im Ausland Brauch. In der Generation davor gab es da noch die höheren Töchter, die in Pensionaten lernten, wie man zierlich französische oder englische Briefe an die Frau Mama oder den Herrn Papa verfasste. Zu meiner Jugendzeit:  Englische Printmedien waren rar.  Woher nehmen und nicht stehlen? Bücher? Viel zu teuer, musste man bestellen. Wörterbücher, Grammatiken, das waren unsere Hilfen. Und da lag noch keine Diskette oder CD drin mit Sprachbeispielen.

                                                               


Dann die ersten Kassetten mit Touristenhilfen: Entschuldigen Sie, würden Sie mir bitte sagen, wo sich das nächste Schreibwarengeschäft befindet? Hingerissen war ich von den ersten TV-Sesame-Street-Sendungen im Original. Heute drücke ich einfach auf einen Knopf und konsumiere ausländische TV-Sender, Filme, Dialekte oder Untertitel. Na ja, und dann das WWW. Da umfließen mich viele Sprachen dieser Welt. Ich kann sie lesen, hören, schreiben, ich kann sprechen, kommunizieren, mitsingen,  ich kann viele Hilfen nutzen. Und effiziente Sprachkurse sind auch im Angebot.

Weil ich online wenige Übersetzungstools nutze, kann ich auch nicht viel darüber schreiben. Ich mogele mich so durch mit Intuition und Sprachkenntnissen. Nur hin und wieder ein kurzer Kontakt mit dem berühmten "Leo" und mit "dict.cc". Da bin ich dann doch manchmal überrascht, dass bestimmte Begriffe eine ganz andere Bedeutung haben als ich mir das so gedacht hatte. Papierwörterbücher? Megaout.

Feststellung zum guten Schluß: Die anderen Karnevalisten haben bereits jetzt sehr gute Tipps für mich und den Rest der Welt – besonders der Beitrag von Anntheres bietet konkrete Hilfen an. Wenn der Blog Karneval beendet ist, lese ich sorgfältig, was ich in Zukunft mit übersetzerischer Absicht im Internet alles anstellen könnte. Vielleicht leiden wir bereits unter einem Überfluss an Fremdsprachen-Bewältigungs-Tools?

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Posted 2 months ago

Als LernCafe-Redakteur/in Artikel schreiben? Meine Erfahrungen

lerncafe.de

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Posted 2 months ago

Ein Hamster stellt HoSi's Blog Karneval vor

HoSi's Blog Karneval im September 2009: Immer diese Fremdsprachen

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Posted 2 months ago

Meine (N)ONLINER

„Mein Nachbar und das Internet“. So lautet das Thema von HoSi’s Blog Karneval. Unter meinen Nachbarn und Freunden sind mehr Nonliner als Onliner. Und sie wollen von mir nicht gefragt werden zu diesem „Computerding“. Bis auf wenige Ausnahmen würden sie vermutlich antworten: „Keine Zeit, Online-Exhibitionismus, Spielerei, reale Kontakte wichtiger, bin zu alt“. So hat es Martin Weigert in seinem Artikel „Fünf Aussagen über das Web, die niemand mehr hören will“ formuliert. Und auch ich kann’s nicht mehr hören.


Deshalb tue ich jetzt einfach so als

  • seien meine Nachbarn in Grönland beheimatet
  • gehörten sie zu den Promis, die vom Deutschlandfunk/dradio  für das monatlich erscheinende Programmheft befragt werden
  • wären sie wie die PolitikerInnen, die in dem berühmt-berüchtigten Horror-Video zum Thema Internet antworten
  • gehörten sie zu den Nicht-WÜFs.

Grönland
Kürzlich hat 3sat ein Neues spezial gezeigt über „Surfen im Eis – Grönlands digitaler Aufbruch“.


In Grönland kokettiert man nicht mit dem Nonlinertum. In diesem IT-Entwicklungsland mit knapp 60.000  Einwohnern weiß man inzwischen um die Vorteile der Vernetzung. Via Internet sind die Grönländer mit der Welt verbunden. Sie profitieren auf vielen Gebieten davon: Telemedizin, radiologische Untersuchungen, Teleprüfungen in der Schule , Austausch mit Schafzuchtexperten  und vieles mehr. Zur Zeit ist DSL teuer aufgrund der nicht ausreichenden Verfügbarkeit. Ein Seekabel soll das Problem lösen.

DLF/dradio: Welche Medien nutzen Sie sonst noch?
Wenn ich ein neues Programmheft vom DLF/Dradio aus dem Briefkasten fische, fange ich von hinten an zu lesen. Denn mich interessiert das Interview mit einer bekannten Person auf der hinteren Umschlagseite, und dort wiederum die immer gleich lautende letzte Frage: „Welche Medien nutzen Sie sonst noch?“ Einige Hefte konnte ich in meinem Papierstapel noch auftreiben. Zuerst ein gutes Beispiel.
Edo Zanki Sänger, Musiker und Produzent , geb. 1952, antwortet im Juli 2009:
„Neben den altmodischen „Medien“ Begegnung und Gespräch lese ich Bücher, Spiegel, Süddeutsche und ZEIT, gedruckt und im Web. Ich blogge und kommuniziere über meine Webseiten. Ich sehe fern, gehe gelegentlich ins Kino und in Konzerte, beim Zahnarzt lese ich heimlich Gala.“
Dann folgt das Juni-Interview, das mich nachdenklich macht. Ist es immer noch so smart und sophisticated zu sagen, dass man keinen Fernseher hat?
Viola Roggenkamp, geb. 1948, Schriftstellerin und Publizistin, antwortet: „Bücher und Zeitungen. Das Fernsehen habe ich vor über 20 Jahren abgeschafft. Ich gehe lieber ins Kino. Informiert über die Welt bin ich durch die Wortbeiträge im Radio schneller und aktueller. Das Fernsehen zeigt immer nur dieselben Bilder.“
Zufällig hatte ich auch die Monate Februar und März 2009 noch nicht entsorgt. Die März-Antwort von
Carolin Widmann, Violinistin, geb. 1976, klingt für mich ein wenig nach einer Entschuldigung : „Verschiedene Zeitungen. Einen „richtigen“ Computer habe ich nur daheim in London, dafür dort aber keinen Fernseher.“ Und das letzte Beispiel vom Februar, kurz, knapp und realistisch:
Kevin Tarte, Musicaldarsteller, wuchs in Seattle auf, kein Geburtsdatum angegeben „Internet, TV, Zeitungen, Zeitschriften und Bücher“.

Browser? was sind denn jetzt noch mal browser?
Die Kinderreporter im ARD Morgenmagazin interviewen Top-PolitikerInnen, Thema „Was ist ein Browser“. Schade, dass nur überwiegend Onliner das Youtube-Video sehen können.


Zu hoffen ist, dass die Interview-Partner inzwischen sehr wohl wissen, was man mit dem Internet tut, zumal eine der Interviewten kürzlich zur Internetpolitikerin des Jahres gekürt wurde. Die Kinderreporter - sprich die digital natives – sind den Befragten haushoch überlegen und trotzdem umwerfend höflich. Das muss man einfach gesehen haben, die Körpersprache, Herablassung, Unsicherheit, Anbiederung, Onkelhaftigkeit, ich könnte das noch fortsetzen. Sehr deutlich fallen die Kommentare bei Youtube aus. Da ist die Rede von Generation Offline, Gerontokratie, Null Medienkompetenz, Herr wirf Hirn herab.

WÜFs und Nicht-WÜFs
Da ich mich in einem Umfeld von WÜFs bewege – das sind laut Jürgen von der Lippe die „Weit-Über-Fünfzigs“ – kenne ich seit Jahren die Diskussion zur digitalen Spaltung und besonders deren Folgen für ältere Nonliner. Wer für Zahlen schwärmt, kann sie im neuesten (N)ONLINER Atlas finden.  Aber ich mache mir auch Gedanken zur Generation der Weit-Unter-Fünfzigs. Ich habe den Eindruck, dass sie neben dem Beruf nur wenig Zeit online verbringen können und sich oft auf die notwendigsten Anwendungen beschränken müssen. Oder glauben Sie, daß Ihr Apotheker, Ihr Friseur oder Ihr Pfarrer auf dem Laufenden sind, was Computer und Internet betrifft? Als Fortschritt könnte man werten: nach den Für-und-wider-Rangeleien geht es heute doch eher um das „Wie“ als um das „Ob“.

Wie gefallen Ihnen diese meine Fast-Nachbarn in Grönland, im Bundestag und in der Apotheke? Gut, dass auch positive Beispiele für die Nutzung von Computer und Internet dabei sind. Vielleicht dauert es nicht mehr sehr lang, bis wir „Lernen“ sagen und damit auch „e-learning“ meinen, und dass Internetten zur selbstverständlichen Kulturtechnik wird.

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Posted 4 months ago

Please message me - ein Tag bei Twitter

 

Die fünfte Ausgabe des Wissenswert Blog Carnival Juni 2009 will die Gründe fürs Twittern wissen.


Zuerst dachte ich: Frage überflüssig, das ist doch jetzt allgemein bekannt. Aber dann habe ich einen Tag in meinen Twitter-Account unter die Lupe genommen und viel dabei gelernt.

Twittern ist beinahe wie Zeitung lesen. Die versuchen wir via Schlagzeilen und Teaser zu überfliegen, wir wählen Journalisten oder Redakteure aus, lesen Artikel quer oder ausführlich, picken Themen heraus, und manchmal lesen wir sie gar nicht, weil die Zeit nicht reicht. Bei Twitter ist es ähnlich. Bestimmte Follower stehen für eine inhaltliche Richtung. Sie bekommen mit der Zeit ein Profil. Ich kann Privatzwitscherern folgen oder Fachleuten, Twittercharts-Anführern oder Literaten und Politikern, na ja, ehrlich gesagt, den letzteren folge ich nicht. Und die eigenen oder auch die fremden Tweets verbreiten sich auf wundersame Weise in nicht immer beeinflussbare Richtungen.


Die mit wordle gezauberte Wortwolke stellt die "tags" eines für meine Verhältnisse sehr fetten Zwitschertages vor.

 

 

Es war der Pfingstsonntag. Das Wetter war nicht brilliant. Deshalb wurde vermutlich sehr viel gezwitschert. Mein account hatte um die 90 tweets. Dazu kommen kontinuierlich zahlreiche Meldungen aus zwei sich selbst aktualisierenden Suchen, die ich eher flüchtig beobachte. Mehr will ich nicht bewältigen. Meine eigenen Aktivitäten einschließlich retweets belaufen sich auf 10, "gefühlt" hätte ich auf mehr getippt. 10 mal bin ich angeschrieben worden, direct messages gab es an diesem Tag keine. Meine eingehenden Updates sind üppig, weil ich einigen Vieltwitteren folge, z.B. KatrinFraebel, Archivalia, aus fachlichen Gründen ist auch ein Blogplanet (Biblioblogs) dabei, der die neuesten Beiträge aus mehreren blogs meldet.


Die meisten Hinweise -  in der Regel links, oft zu videos und blogs und websites -  helfen mir bei meinem persönlichen Wissensmanagement. Ich verfolge sie intensiv. Denn durch die Auswahl der Twitterer, denen ich folge, steuere ich den content schon in Richtung meiner speziellen Interessen. Als TweetDeck-Fan nutze ich mehrere Spalten, die mir die Inhalte übersichtlich präsentieren, z.B. Freunde, Antworten, Direkte Antworten, Gruppen, Suchen. So überleben die Tweets auch ein wenig länger, weil ich sie als geordnete Tabelle immer mal wieder anschaue. Beim Bewahren hilft auch die Pflege der Favoriten, müsste ich dringend mal wieder bearbeiten.


Ich will jetzt nicht so tun, als bestünde mein Twitterglück nur aus news und Sachinformationen. Ein wenig fun und social warmth gefällt mir ebenso. Heute ist mir der Twitter Song von Ingrid Michaelson zugelaufen, in dem auch vorkommt " I feel grand all because of twitter". Da könnte was dran sein.Und der klassische Twitter Song von Ben Walker "You're no one if you're not on twitter" wusste das schon immer.

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Posted 5 months ago

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Ich bin DJ, Köchin und einen Vogel habe ich auch. Aber eins nach dem anderen. Meine Schwäche für fun hat mich zur Suppenköchin gemacht – soup.io .

my_soup_intro

Gedacht als Sammelstelle für die bislang nur als bookmarks existierenden links. Aufräumen! Und bequem wieder finden! My soup macht ihn möglich, meinen  persönlichen Remix aus dem Internet. Wenn ich etwas Witziges im Netz finde, schicke ich es umgehend in meinen Suppentopf. Als Zutaten geeignet sind: Text, Links, Zitate, Videos, Audio und Dateien. Nach kurzem Einigeln habe ich meine Suppe aber sehr bald frei geschaltet. Denn richtig Spaß macht es erst, wenn ich sie mit anderen teile.  Das heißt, was einem bei anderen Suppenköchen gefällt, übernimmt man einfach in die eigene Suppe oder man wählt die Köche als Freunde. Und ich fühle mich gut, wenn einer meine Zutaten benutzt. Man kann auch zusammen eine Gruppe bestücken, z.B. bookart oder cats. Ausprobieren kann man die werbefreie soup auch ohne Anmeldung, ansonsten: anmelden und kostenfrei benutzen. Nicht alle Eingänge sind nach meinem Geschmack. Ich kann mich aber auf meine selbst gewählten Freunde und meine eigenen Fundstücke aus dem Netz konzentrieren.

Die Eintopf-Kochschule hat mich qualifiziert für meinen neuen Job als DJ bei blip.fm.-

blip_screen

Für mich umso sinnvoller als ich nicht über eine anderweitige Musikberieselung verfüge– von einem alten Radio mal abgesehen. Also Musik jetzt als Anwendung im Browser, sehr Platz sparend, der sound ist natürlich nichts für hochmusikalische Ohren. Ich habe ganz klein angefangen, hart gearbeitet auf der Suche nach den Ohrwürmern und Hits. Die lauten Sachen sind nicht „meins“. Ein  bisschen googeln spuckt Liedtexte und Wikipedia-Einträge aus, wunderbare Hintergrundinfos zu Kompositionen, Interpreten und Versionen. Und ich habe in blip sorgfältig meine favorite DJs ausgesucht, von denen ich songs übernehmen (reblippen) konnte. Meine Auswahl scheint erstaunlich gut anzukommen, über 120 „listener“ und ebenso viele „props“. Das sind Bonuspunkte, die ich ebenfalls spendieren kann, wenn mir Songs von anderen Blippern gut gefallen. Ich sitze oft am Computer und höre Neuzugänge meiner DJ-Favoriten oder meine eigene Playlist rauf und runter. Sehr gesund, wenn sich ein Onliner im Takt bewegt, weil die Musik ihn mitreißt.

Ohne es zu merken war ich so bestens vorbereitet für Twitter. spatz

Ich zwitschere seit 2 Monaten – via tweetdeck -  und gehöre jetzt zu den anderen 50 Prozent, zu denen, die es mögen. Mein Weg dahin war gepflastert von meinen Erfahrungen bei soup und blip. Auch hier gibt es Leute, die mir folgen und denen ich folge, und Anerkennung durch retweets. Verblüffende Kettenreaktionen bringen mich unglaublich einfach in Kontakt mit sehr interessanten Menschen. Etwas Ähnliches habe ich bisher nicht erlebt. Ich erfahre viele Neuheiten, Interviews und TV-Sendungen vorab. Zu „Senioren“ habe ich eine Suche laufen, die sich selbst speichert und updatet. Über die Ergebnisse könnte ich eine längere Arbeit schreiben. Auch nach dem Berufsleben kann ich in fachlichen Fragen mitmischen. Ein geschlossener Account mit Zulassung Gleichgesinnter macht Sinn, setzt aber auch Grenzen. Einige Inhalte der letzten Zeit: Einsturz des Kölner Stadtarchivs, Petition gegen Netzsperren, Fake account Ursula von der Leyen – entstand und verschwand innerhalb von 2 Tagen, viele infos zu elearning, SLO Tweets unter #hosikurse, ein 3sat-neues Redakteur berichtet vorab, Open Access-Diskussion, Heidelberger Appell, Wahlgetwitter. Es twittern: die Stadt Köln, das Weiße Haus, ein Wörterbuch, Professoren, Unis, Unternehmen, Zeitungen und Zeitschriften.

Was ist das Wichtigste bei Social media? Die Antwort gibt Sascha Lobo – mit 10000 Followern meist Erster in den Twitter Charts: „Interessantheit ist der wichtigste Wert der Kommunikation“. Und recht hat er, wenn der content nicht stimmt, verschwindet das Mitmach-Interesse. Negatives gibt es auch, kann man aber drüber wegsehen oder abstellen. In der Suppe, beim Blippen und Zwitschern habe ich gute Inhalte sprich fun, infos und songs gefunden, ich bleibe dabei.


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Posted 6 months ago